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Ohrenöffner – Musik im Gespräch
gefördert von der Konzert­gesellschaft Wuppertal

CityKirche Elberfeld
Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal
12 Uhr, Eintritt frei

Bjørn Woll
Moderator Bjørn Woll

Musik erreicht uns unmittelbar, unsere Herzen und unsere Emotionen. Musik ist aber auch abstrakt, fordert uns zum Nachdenken heraus, sie steckt voller Geheimnisse, die sie oft erst nach einem genaueren Blick preisgibt. Je intensiver wir uns ihr dabei hingeben, je mehr wir uns bemühen, diese Welt aus Tönen zu verstehen, umso reicher werden wir am Ende beschenkt. Genau darum geht es im ›Ohrenöffner‹:

In Gesprächen mit Musiker_innen und Dirigent_innen, Expert_innen und Menschen hinter der Bühne versucht Moderator Bjørn Woll, hinter die Fassade zu schauen oder besser gesagt – zu hören. Wie setzt Beethoven seine Natur empfindungen in Musik um? Wie sieht ein Komponistenalltag aus? Und was muss getan werden, bis ein Orchester fertig auf der Bühne sitzt? Diese oder ähnliche Fragen beschäftigen uns in den fünf ›Ohrenöffnern‹ der neuen Spielzeit, denn: Mehr zu wissen heißt, mehr zu hören!


KOMPONIEREN IM 21. JAHRHUNDERT

Sa. 30. November 2019, 12 Uhr

Gäste: Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse und Stefan Heucke Wie ist das Selbstbild moderner Komponist_innen zwischen künstlerischer Selbstverwirklichung und Broterwerb? Wovon lebt ein_e Komponist_in eigentlich? Und: Wie hat sich das kompositorische Handwerk im digitalen Zeitalter verändert? Im Gespräch stehen zwei Komponisten Rede und Antwort.

Die Uraufführung einer neuen Komposition von Lutz-Werner Hesse erleben Sie im 4. Sinfoniekonzert.


BACKSTAGE: WER HAT DIE FÄDEN IN DER HAND?

Sa. 8. Februar 2020, 12 Uhr

Gast: Burkhardt Pfläging

Foto: Uwe Schinkel
Foto: Uwe Schinkel

Wer organisiert eigentlich im Hintergrund, dass rund 80 Orchestermusiker_innen zur richtigen Zeit am rich- tigen Ort mit den richtigen Instrumenten und den richtigen Noten sind? Was passiert, wenn Musiker_innen erkranken, wer springt dann ein? Burkhardt Pfläging vom Orchesterbüro des Sinfonieorchester Wuppertal ist gemeinsam mit dem Orchestermanager verantwortlich für Dienstpläne, Besetzungslisten, Sonderinstrumente, Bühnenanweisungen und noch vieles mehr. Was genau dazu gehört und wie man dabei den Überblick behält, das erzählt er in unserem dritten ›Ohrenöffner‹. Natürlich mit der einen oder anderen lustigen Anekdote aus seinem Berufsleben.

MIT PAUKEN UND TROMPETEN:
DIE TROMPETE IM PORTRÄT

Sa. 28. März 2020, 12 Uhr

Gäste: Mitglieder der Trompetengruppe

Fürstenzug, Dresden | Foto: Romano Amend
Fürstenzug, Dresden | Foto: Romano Amend

»Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!«, heißt es schon in einer Komposition Johann Sebastian Bachs, die später mit anderem Text zum Eingangschor des ›Weihnachtsoratoriums‹ wurde. Denn: Sobald es festlich wurde, war das ein Fall für die Trompete. Wir stellen Ihnen das Instrument, seinen Bau, seine Spielweise und seine Verwendung im Orchester genauer vor.

Die Trompete als Soloinstrument hören Sie im 8. Sinfoniekonzert in Dmitri Schostakowitschs Konzert Nr. 1 für Klavier, Trompete und Streichorchester c-Moll op. 35.
Drei Mitglieder der Trompetengruppe erleben Sie gemeinsam als Solisten in den Uptown Classics /4.


NATURSCHILDERUNGEN IN DER MUSIK

Sa. 30. Mai 2020, 12 Uhr
Natur | Foto: Romano Amend
Im Mai | Foto: Romano Amend

Antonio Vivaldis ›Vier Jahreszeiten‹ und Ludwig van Beethovens ›Pastorale‹ sind nur zwei Beispiele für Naturschilderungen in der Musik. Vom Barock bis in die Neuzeit war und ist die Natur ein mächtiger Inspirationsquell für Tonschöpfer_innen. Dabei verrät uns die Musik auch etwas über das Verhältnis des Menschen zur Natur im Kontext des jeweiligen Jahrhunderts. So sind die Werke ein Spiegel der Entfremdung des Menschen von der Natur und der fortwährenden Sehnsucht nach ihr.

Ludwig van Beethovens ›Pastorale‹ erklingt im ›Beethoven Pastoral Project‹.