Konzertgesellschaft Wuppertal · konzertgesellschaft-wuppertal.de · Satzung


Satzung und Datenschutzordnung der Konzertgesellschaft e.V.

Satzung

genehmigt in der Mit­glieder­versammlung vom 17. Dezember 2004
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§ 1 Name und Zweck

Der Verein führt den Namen „Konzert­gesell­schaft Wuppertal“ mit dem Zusatz „eingetragener Verein“ und ist zugleich Förderverein für das Sinfonieorchester Wuppertal. Der Verein hat seinen Sitz in Wuppertal.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 52 ff. der Abgaben­ordnung und zwar durch die Förderung und Pflege der Musik und in diesem Rahmen durch die Förderung der Jugend. Er verwirklicht diese Zwecke primär durch finanzielle Zuwen­dungen und eigene Förder-Projekte zur Förderung und Unterstützung des Sinfonie­orchesters Wuppertal und sekundär durch eigene Veranstaltungen. Es gehört weiterhin zu seinen Aufgaben, dem Chor der Konzert­gesellschaft e. V., gegründet 1968, nach Möglich­keit zur Mit­wirkung in Konzerten zu verhelfen.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die in der Satzung bestimmten Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins, auch nicht im Falle ihres Ausscheidens oder der Auflösung oder Aufhebung des Vereins. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 2 Mitgliedschaft

Die Mitglied­schaft können natürliche Personen und Körper­schaften durch schriftliche Beitritts­erklärung erwerben. Sie verpflichtet zur Zahlung des jährlichen Beitrages. Der Jahres­beitrag wird vom Vor­stand festgesetzt, auf der Mitgliederversammlung bekannt gegeben und ist im Voraus zum jeweils 01.07. eines Jahres fällig.

Schüler, Studenten, Auszu­bildende, Wehr- und Zivil­dienst­leistende können die Jugend­mitglied­schaft erwerben. Die Jugend­mitglied­schaft gilt jeweils nur für ein Geschäfts­jahr und muss für jedes folgende Geschäfts­jahr neu beantragt werden. Für die Beitrags­festsetzung und -fälligkeit gelten die vorstehenden Bestimmungen entsprechend.

Der Austritt ist nur zum Schluss des Geschäfts­jahres durch schrift­liche Erklärung gegenüber dem Vorstand zulässig. Ein Mitglied kann, wenn es gegen das Interesse des Vereins gröblich verstößt oder trotz Mahnung mit der Beitragszahlung länger als drei Monate in Rückstand ist, durch Beschluss des Vor­standes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Gegen die Ent­scheidung des Vorstandes kann die Mitglieder­versammlung binnen eines Monats ab Zugang der Ausschluss­erklärung angerufen werden. Diese entscheidet endgültig.

§ 3 Ehrenmitglieder

Persön­lich­keiten, die sich um die Förderung der Musik und die Bestre­bungen des Vereins hervor­ragend verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vor­standes von der Mitglieder­versammlung zu Ehren­mit­gliedern ernannt werden. Ehren­mit­glieder zahlen keinen Jahres­beitrag, haben aber alle Rechte der Mit­glieder.

§ 4 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind die Mit­glieder­versammlung und der Vor­stand.

§ 5 Mitgliederversammlung

Die Mitglieder­versammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich oder durch Aushang in der Geschäfts­stelle unter Angabe der Tages­ordnung einberufen.

Sie ist einmal jährlich einzu­berufen, nachdem die Geschäftsvorgänge des jeweiligen Geschäfts­jahres abge­schlossen sind. Sie ist ferner inner­halb von vier Wochen einzu­berufen, wenn das Interesse des Vereins es nach Auf­fassung des Vor­standes erfordert oder 10 Mit­glieder des Vereins einen schrift­lichen, begrün­deten Antrag beim Vor­stand stellen. Sofern der Vor­stand den Vor­schlag nicht als aus­reichenden Grund für die Ein­berufung einer außer­ordentlichen Mitglieder­versamm­lung bewertet, hat er den Vor­schlag auf die Tages­ordnung der nächsten ordentlichen Mitglieder­versamm­lung zu setzen.

Eine satzungs­gemäß einberufene Mitglieder­versamm­lung ist ohne Rück­sicht auf die Anzahl der erschienenen Mit­glieder beschluss­fähig.

Über die Mitglieder­versamm­lung ist ein schrift­liches Protokoll zu erstellen.

Die Beschlüsse der Mit­glieder­versamm­lung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen der anwesenden, stimm­berechtigten Mitglieder in offener Abstimmung gefasst. Beschlüsse über Satzungs­änderungen und die Auflösung des Vereins bedürfen einer 2/3-Mehrheit. Enthaltun­gen oder ungültige Stimmen gelten bei allen Abstimmungen als nicht abgegebene Stimmen und werden nicht mitgezählt. Stimmberechtigt sind alle volljährigen Mitglieder. Bei Stimmen­gleich­heit entscheidet die Stimme des Vor­sitzenden.

Eine geheime Abstimmung findet nur statt, wenn dies die Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder verlangt.

Die Mitgliederversammlung entscheidet über

  • die Wahl des ersten Vorsitzenden, seines Stellvertreters und des Schatzmeisters, sowie eines weiteren Vorstandsmitgliedes
  • die Wahl von zwei Kassenprüfern
  • den Ausschluss von Mitgliedern
  • die Ernennung von Ehrenmitgliedern
  • die Entlastung des Vorstandes
  • die Änderung der Satzung
  • die Auflösung des Vereins

§ 6 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem ersten Vor­sitzenden, seinem Stell­vertreter und dem Schatz­meister, diese sind auch Vorstand im Sinne von § 26 BGB und vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsberechtigt. Der Vor­stand wird ergänzt durch ein weiteres Mitglied sowie kraft Amtes den Vor­sitzenden des Chores der Konzert­gesellschaft Wuppertal e.V.

Der Vor­stand wird für 3 Jahre gewählt, und die Vorstandsmitglieder bleiben bis zum Ablauf der Amtsperiode im Amt. Eine Wieder­wahl ist zulässig. Das Amt eines Vorstands­mitgliedes endet in jedem Fall mit dem Ausscheiden aus dem Verein.

Der Vor­stand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

Beschlüsse des Vor­standes werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstands­mitglieder gefasst. Bei Stimmen­gleichheit ent­scheidet die Stimme des Vor­sitzenden.

Der Vorsitzende leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlung.

Der Vorstand kann zur Erledigung einzelner Aufgaben andere Personen heranziehen und gegebenenfalls ein Kuratorium einberufen. Dieses hat beratende Funktion und unterstützt den Vorstand. Es tritt bei Bedarf auf Ein­ladung und unter Leitung des Vor­standes zusammen.

§ 7 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr beginnt mit dem 01. Juli und endet am 30. Juni des folgenden Jahres.

§ 8 Kassenprüfung

Die Kassenprüfung obliegt den zwei von der Mitglieder­versamm­lung gewählten Kassenprüfern. Diese erstatten der Mitgliederversammlung Bericht und bean­tragen bei ordnungs­gemäßer Kassen­führung die Entlastung des Vorstandes.

§ 9 Auflösung des Vereins

Der Verein kann nur durch einen Beschluss der Mitglieder­versamm­lung mit dem sich aus § 5 ergebenden Mehrheits­verhältnis aufgelöst werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an eine gemeinnützige Ein­richtung, nachdem das zuständige Finanzamt die Übereinstimmung der beabsichtigten Verwendung mit den Vorschriften der Abgabenordnung bestätigt hat. Diese gemeinnützige Ein­richtung hat das Vereins­vermögen ausschließlich und unmittelbar zur Pflege der Musik zu verwenden.

Datenschutzordnung

Präambel

Der Verein Konzert­gesellschaft Wuppertal e.V., Johannisberg 40, 42103 Wupper­tal verarbeitet in viel­facher Weise automa­tisiert personen­bezogene Daten (z.B. im Rahmen der Vereins­ver­waltung, der Organi­sation des Vereins­betriebs, der Öffent­lichkeits­arbeit des Vereins). Um die Vorgaben der EU-Daten­schutz-Grund­verordnung und des Bundes­daten­schutzgesetzes zu erfüllen, Daten­schutzverstöße zu vermei­den und einen ein­heitlichen Umgang mit personen­bezogenen Daten inner­halb des Vereins zu gewähr­leisten, gibt sich der Verein die nach­folgende Datenschutz­ordnung.

§ 1 Allgemeines

Der Verein verar­beitet personen­bezogene Daten u.a. von Mit­gliedern, Teil­nehmenden am Vereins­betrieb und Mitarbei­tenden sowohl automa­tisiert in EDV-Anlagen als auch nicht automa­tisiert in einem Datei­system, z.B. in Form von aus­gedruckten Listen. Darüber hinaus werden personen­bezogene Daten im Internet veröffentlicht und an Dritte weitergeleitet oder Dritten offen­gelegt. In all diesen Fällen ist die EU-Datenschutz-Grund­verord­nung, das Bundesdaten­schutzgesetz und diese Daten­schutz­ordnung durch alle Personen im Verein, die personen­bezogene Daten verarbeiten, zu beachten.

§ 2 Verarbeitung personenbezogener Daten der Mitglieder

  1. Der Verein verarbeitet die Daten unter­schied­licher Kategorien von Personen. Für jede Kate­gorie von betroffenen Personen wird im Verzeich­nis der Ver­arbeitungs­tätigkeiten ein Einzelblatt angelegt.
  2. Im Rahmen des Mit­gliedschafts­verhältnisses verar­beitet der Verein ins­besondere die folgenden Daten der Mitglieder:
    - Geschlecht
    - Vorname, Nachname
    - Anschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort)
    - Geburtsdatum
    - Datum des Vereinsbeitritts
    - Bankverbindung, gegebenenfalls die Namen und Kontaktdaten der gesetzlichen Vertreter
    - Telefonnummern und
    - E-Mail-Adressen
    - gegebenenfalls Funktion im Verein
    - gegebenenfalls Haushalts- und Familienzugehörigkeit bei Zuordnung zum Familienbeitrag.

§ 3 Datenverarbeitung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit

  1. Im Rahmen der Öffent­lichkeits­arbeit über Vereins­aktivitäten werden personenbezogene Daten in Aushängen, in der Vereins­zeitung und in Internet­auftritten veröffentlicht und an die Presse weiter­gegeben.
  2. Hierzu zählen insbesondere die Daten, die aus allgemein zugänglichen Quellen stammen: Teilnehmer an Veranstaltungen.
  3. Die Veröffent­lichung von Fotos und Videos, die außerhalb öffent­licher Veranstal­tungen gemacht wurden, erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer Einwilligung der abgebildeten Personen.
  4. Auf der Internet­seite des Vereins werden die Daten der Mitglieder des Vorstands mit Vorname, Nachname, Funktion, E-Mail-Adresse und Telefon­nummer veröffentlicht.

§ 4 Zuständigkeiten für die Daten­verarbeitung im Verein

Verantwort­lich für die Ein­haltung der datenschutz­rechtlichen Vor­gaben ist der Vorstand nach § 26 BGB. Funktional ist die Aufgabe dem Ressort Allgemeine Verwaltung zugeordnet, soweit die Satzung oder diese Ordnung nicht etwas Abweichendes regelt.

Der Ressort­leiter Allgemeine Verwal­tung stellt sicher, dass Verzeich­nisse der Verar­beitungs­tätigkeiten nach Art. 30 DSGVO geführt und die Informationspflichten nach Art. 13 und 14 DSGVO erfüllt werden. Er ist für die Beantwor­tung von Auskunfts­verlangen von betroffenen Personen zuständig.

§ 5 Verwendung und Herausgabe von Mitgliederdaten und -listen

  1. Listen von Mit­gliedern oder Teil­nehmenden werden den jeweiligen Mitarbeitenden im Verein (z.B. Vorstands­mitgliedern, Veranstaltungs­leitende) insofern zur Verfügung gestellt, wie es die jeweilige Aufgaben­stellung erfordert. Beim Umfang der dabei verwen­deten personenbezogenen Daten ist das Gebot der Daten­sparsamkeit zu beachten.
  2. Personen­bezogene Daten von Mit­gliedern dürfen an andere Vereins­mitglieder nur herausgegeben werden, wenn die Ein­willigung der betroffenen Person vorliegt. Die Nutzung von Teil­nehmerlisten, in die sich die Teilnehmer von Versamm­lungen und anderen Veranstal­tungen zum Beispiel zum Nachweis der Anwesen­heit eintragen, gilt nicht als eine solche Herausgabe.
  3. Macht ein Mitglied glaubhaft, dass es eine Mitgliederliste zur Wahrnehmung satzungsgemäßer oder gesetzlicher Rechte benötigt (z.B. um die Einberufung einer Mitgliederversammlung im Rahmen des Minderheitenbegehrens zu beantragen), stellt der Vorstand eine Kopie der Mitgliederliste mit Vornamen, Nachnamen und Anschrift als Ausdruck oder als Datei zur Verfügung. Das Mitglied, welches das Minderheitenbegehren initiiert, hat vorher eine Versicherung abzugeben, dass diese Daten ausschließlich für diesen Zweck verwendet und nach der Verwendung vernichtet werden.

§ 6 Kommunikation per E-Mail

  1. Für die Kommunikation per E-Mail richtet der Verein einen vereinseigenen E-Mail-Account ein, der im Rahmen der vereinsinternen Kommunikation ausschließlich zu nutzen ist.
  2. Beim Versand von E-Mails an eine Vielzahl von Personen, die nicht in einem ständigen Kontakt per E-Mail untereinander stehen und/oder deren private E-Mail-Accounts verwendet werden, sind die E-Mail-Adressen als „bcc“ zu versenden.

§ 7 Verpflichtung auf die Vertraulichkeit

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verein, die Umgang mit personenbezogenen Daten haben (z.B. Mitglieder des Vorstands, Veranstaltungsleiter), sind auf den vertraulichen Umgang mit personenbezogenen Daten zu verpflichten.

§ 8 Datenschutzbeauftragter

Der Verein beschäftigt in der Regel nicht mindestens 10 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, so dass der Verein keinen Datenschutzbeauftragten zu benennen hat.

§ 9 Einrichtung und Unterhaltung von Internetauftritten

  1. Der Verein unterhält einen Internet­auftritt. Die Ein­richtung und Unter­haltung von Auftritten im Internet obliegt dem Ressort­leiter Öffentlichkeits­arbeit. Änderungen dürfen ausschließlich durch den Ressort­leiter Öffentlichkeits­arbeit, den Ressort­leiter Allgemeine Verwal­tung und den Admini­strator vorgenommen werden.
  2. Der Ressort­leiter Öffentlichkeits­arbeit ist für die Ein­haltung der Datenschutz­bestimmungen im Zusammen­hang mit Online-Auftritten verantwortlich.
  3. Die zusätz­liche Einrichtung eigener Internet­auftritte (z.B. Homepage, Facebook, Twitter) von Mitglieder­gruppen bedarf der aus­drück­lichen Genehmigung des Ressort­leiters Öffentlichkeits­arbeit. Für den Betrieb eines Internet­auftritts haben die Gruppen Verantwort­liche zu benennen, denen gegenüber der Ressort­leiter Öffentlichkeits­arbeit weisungs­befugt ist. Bei Verstößen gegen datenschutz­rechtliche Vorgaben und Miss­achtung von Weisungen des Ressort­leiters Öffentlichkeits­arbeit, kann der Vorstand nach § 26 BGB die Genehmi­gung für den Betrieb eines Internet­auftritts widerrufen. Die Entscheidung des Vorstands nach § 26 BGB ist unanfechtbar.

§ 10 Verstöße gegen datenschutzrechtliche Vorgaben und diese Ordnung

  1. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins dürfen nur im Rahmen ihrer jeweiligen Befugnisse Daten verarbeiten. Eine eigenmächtige Datenerhebung, -nutzung oder -weitergabe ist untersagt.
  2. Verstöße gegen allgemeine datenschutzrechtliche Vorgaben und insbesondere gegen diese Datenschutzordnung können gemäß den Sanktionsmitteln, wie sie in der Satzung vorgesehen sind, geahndet werden.

§ 11 Inkrafttreten

Diese Datenschutzordnung wurde durch den Vorstand des Vereins am 25.05.2018 beschlossen und tritt mit Veröffentlichung u.a. auf der Homepage des Vereins in Kraft.